Galvanischer Strom

Die Behandlung mit galvanischem Strom gehört zu den ältesten Therapiemethoden überhaupt. Bereits im siebzehnten Jahrhundert gab er einen Forscher namens Luigi Galvani, der sein Wissen über die Heilkraft des Galvanischen Stroms in seinem Buch "Über die Kräfte der Elektrizität" veröffentlichte.
Bis zum Jahre 1950 wurde diese Methode der Naturheilkunde auch vermehrt angewandt. Sie ist allerdings in den letzten fünfzig Jahren etwas in Vergessenheit geraten.

Diese galvanische Therapie ist ein Gleichstrom ohne Frequenz. Das bedeutet das dieser Strom anders als der Wechselstrom in Steckdosen, in eine Richtung fließt.  Es verwenden leider immer noch Praxen nur sehr ähnlichen Strom. Dass dies die Zellen zerstören kann, wissen viele nicht einmal.

Der echte Galvanische Strom steigert zunächst einmal allgemein das Befinden.
Durch die Stromzufuhr wird die Durchblutung angeregt und erhöht sich bei regelmäßiger, korrekter Anwendung um bis zu 600 Prozent. Er ist multipel für Ihre Gesundheit einsetzbar und läuft als kleines Handgerät in der Kosmetik unter „Falten bügeln“. Ebenso werden entzündungshemmende Vorgänge angeregt im Körper und die eigene Abwehr wird somit unterstützt. Antibiotikatherapie beispielsweise bei Grippe ist zwar meist medizinisch notwendig, wenn man allerdings einer Erkrankung vorbeugen kann, durch ein besseres Immunsystem, unterstützt man seinen Körper in doppelter Weise.
Galvanischer Strom unterstützt auch dabei vorhandene Hämatome schneller abzutragen. Gerade bei älteren Menschen dauert es mit unter Monate, bis ein so genannter "blauer Fleck" wieder vollständig zurückgebildet ist.
Ím Allgemeinen sagt man, das die Verwendung von galvanischem Strom dazu beiträgt, die Reaktionsfähigkeit und die Funktion der motorischen Nerven zu stärken.
Unter anderem wird diese Art der Therapie auch bei rheumatischen Erkrankungen und Arthrose eingesetzt.
Gerade bei Rheumapatienten sind mit unter starke Medikamente nötig, die neben der erwünschten Wirkung auch unangenehme Nebenwirkungen haben können. Da Rheuma eine Krankheit ist, die fast ausschließlich die ältere Generation betrifft und diese Personengruppe aber auch am häufigsten unter Nebenwirkungen zu leiden hat, ist auch hier der galvanische Strom eine Maßnahme, die in Erwägung gezogen werden kann.

Man sollte beachten, dass es auch bei dieser Art der Therapie gewisse Umstände gibt, die eine Behandlung mit galvanischem Strom ausschließen
so sollten sich beispielsweise Patienten die unter Ekzemen und offenen Wunden leiden, nicht therapieren lassen. Auch muss darauf geachtet werden, dass sich an der behandelten Stelle kein metallischer Gegenstand im Körper befindet, wie beispielsweise eine Platte nach einem Bruch.
Patienten die unter Thrombosen leiden, müssen ebenfalls auf die Behandlung mit galvanischem Strom verzichten. Selbiges gilt uneingeschränkt für Patienten, die einen Herzschrittmacher tragen.

Es gibt verschiedene Anwendungsmethoden. Die Behandlung mittels Plattenelektroden zählt mit zu den gängigsten.
Auch mittels eines zwei oder vier Zellenbandes wird der Galvanische Strom übertragen.
Eine andere Anwendungsmethode ist das sogenannte Stangerbad (Vollbad).
Die Behandlungsmethode richtet sich nach der Art der Erkrankung.
Die Anwendung erfolgt in der Regel drei Mal pro Woche für eine Zeit von zehn bis zwanzig Minuten.

Ulrike Maldoff
Kreuzlingerstr. 27
78462 Konstanz

Dieser Artikel wurde eingetragen am Mittwoch, 22. Juni, 2005 um 12:36 Uhr eingetragen und der Kategorie Artikel zugeordnet.


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