Ständerbau, Ständerbauweise, Holzständer

Bei der moderenen Ständerbauweise wird die Last von einem Holzrahmensystem und dem Ständerbau darunter aufgenommen und nicht auf die Blockbohle übertragen.

Dies ist vergleichbar mit den klassischen deutschen Fachwerkhäusern, die in Skelettbauweise errichtet wurden. Die Konstruktion beruht dabei auf der Verbindung von senkrechten Holzständern mit waagerechten Rähmen und Schwellen sowie Gefachen, die durch Holzriegel verzapft werden. Die Skelettbauweise ist eine "tragende Baukonstruktion", bei der die Träger und Stützen aus Holz oder Stahl sein können.

Sweet Home stellt ebenfalls Blockhäuser in Holzständerbauweise her. Ein vorbildlicher Wandaufbau mit Bohlenhinterlüftung, mit 180 mm Isolierung einschließlich einer Installationsebene, kennzeichnet diese hochwertigen Häuser.

Dieser Artikel wurde eingetragen am Mittwoch, 20. Juli, 2005 um 16:31 Uhr eingetragen und der Kategorie Haustypen zugeordnet.

2 Kommentare zu “Ständerbau, Ständerbauweise, Holzständer”

  1. lafon michel meint:

    Guten Morgen können Sie mir bitte sagen, ob Holzständerbau wie Holzblockbau erdbebensicher ist? Und weiter, welcher Feuerwiderstandsklasse er entspricht. Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit!

    Michel Lafon
    Architekt EAUG
    Freiburg
    Tel. 07665 932170

  2. Sweet-Home meint:

    Zu Ihrer Frage der Erdbebensicherheit können wir Ihnen mitteilen, das wir bereits ein Haus in Japan berechnen lassen haben. Im Lastansatz werden Informationen über die Aktivität gebraucht. Meistens ist Eurocode 8 anzuwenden, kombiniert mit lokalen Gefahrenkarten. Daraus ergibt sich dann eine horizontale Last in jede Richtung des Gebäudes. Das ist vergleichbar mit einer Windlast, aber der weht nur aus vier möglichen Richtungen. So ergeben sich in der Holzrahmenkonstruktion Verankerungspunkte für die Außen- und Innenwandscheiben, ebenso wie für den Wind.

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